Durch verschiedene Aggregate an einer Deutz-Fahr-Erntemaschine (Top Liner) ist es möglich den Hanf zu mähen, einzuziehen, einzukürzen, auszudreschen und auszuwerfen. Somit ist in einem Arbeitsgang, bei einer Arbeitsbreite von 4,50 m, eine gleichzeitige Stroh- und Körnerernte möglich. Die Aggregate sind inzwischen optimal aufeinander abgestimmt.

Dadurch erhöht sich Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Nutzhanf. Durch den Einsatz sogenannter Kombisorten wird auch ein deutlich höherer Kornertrag erzielt (600-900 kg/ha).

Durch die größere Vorkonditionierung des Hanfstrohs beim Erntevorgang läuft die Feldröste gleichmäßiger und schneller ab. Damit kann die Strohbergung früher erfolgen, d. h. bei größerer Witterungssicherheit. Die Abfuhr der Körner erfolgt an jedem Erntetag. Diese werden gereinigt und schonend getrocknet. Sie finden Einsatz im Lebensmittelbereich (Hanföl, geschälte Hanfsamen) sowie im Futtermittelbereich (Vogel- und Fischfutter).

Der Hanfvollernter stellt somit einen entscheidenden Durchbruch bei der Erntetechnik dar, da der Faktor Wirtschaftlichkeit bei immer weiter sinkenden Subventionen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Inzwischen sind diese Erntegeräte auf allen europäischen Hanfanbauflächen im Einsatz.

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